элдэв ЯРИЛЦЛАГА, МЭДЭЭНИЙ ЦУГЛУУЛГА блог*Collection of interviews, news and articles* Sammlung von Interviews, Nachrichten und Artikeln
Inder empört über amerikanische Yoga-Patente
02. Juni 2007, 10:29 Uhr
Von Hasnain Kazim
Empörung in Indien: Findige US-Unternehmer im boomenden Fitness-Markt lassen sich immer mehr Yoga-Praktiken patentieren, etwa "Hot Yoga" oder "Bikram Yoga". Wenn überhaupt, heißt es in Neu-Delhi, gehört das Patent auf alte indische Philosophie Indien. Hamburg - Shiv Basant könnte jetzt ein bisschen Entspannung gut gebrauchen. Der Beamte im Gesundheitsministerium in Neu-Delhi, Abteilung Ayurveda, Yoga und andere traditionelle Heilverfahren, hat derzeit viel zu tun: Amerikanische Unternehmen wollen ein paar angeblich selbst erfundene Yoga-Übungen patentrechtlich schützen lassen. "Stellen Sie sich das mal vor!", sagt er. "Amerikanische Patente auf Yoga." Er schnauft. "Auf Yoga!"
It’s ghastly, not green
June 19, 2011 4:31:39 PM
Sandhya Jain
The meltdown at Fukushima showcases the horrors of a disaster-hit nuclear plant. This can happen anywhere in the world. Do we really need nuclear power?
The real crisis of Japan’s earthquake-tsunami-driven disaster at Fukushima concerns the disposal of radioactive, partially melted, uranium fuel rods, before the six reactors can be decommissioned. Some rods contain plutonium (one millionth of a gram, inhaled, can cause cancer; each reactor has 250 kg of plutonium). Over seven tonnes of nuclear debris (spent rods and fissile fuel inside the reactors) need a permanent storage site before the facility can be entombed under concrete, Chernobyl-style.
"Ihr Pass mag deutsch sein, Ihr Blut ist indisch!"
Эх сурвалж Spiegel online www.spiegelonline.de 2009.10.12 06:34
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,654462,00.html
Was bestimmt, wohin man gehört: der Geburtsort oder die Abstammung? SPIEGEL-ONLINE-Südasienkorrespondent Hasnain Kazim, selbst ein Einwandererkind, berichtet über den schwierigen Spagat zwischen Altländer Zitronenkuchen und indischem Nationalstolz.Szene 1:
Ich reise durch Indien und trage meinen alten Shalwar Kameez, ein knielanges Hemd und eine weite Hose. Mir fällt auf, dass ich nicht auffalle. Niemand starrt mich an, niemand achtet auf meine Haut- und Haarfarbe, ich bin wie alle andere.
Small Talk im Taxi in Neu-Delhi. Ich erzähle dem Fahrer, wie sehr mir die Veränderungen in der Stadt bewusst werden: neue Geschäfte, saubere Straßen, der fröhlich-optimistische Blick der Menschen in die Zukunft. Er fragt mich: "Sir, woher kommen Sie?"
"Aus Deutschland."
"Deutschland?"
"Ja, meine Familie kommt zwar ursprünglich aus Indien, aber ich wurde in Deutschland geboren."
Er mustert mich aufmerksam im Rückspiegel seines klapprigen Ambassadors, während er mit unvermindertem Tempo über die holprige Straße brettert.
"Aber Sie sind doch kein Deutscher!"
Er mustert mich weiter.
"Na ja, ich habe einen deutschen Pass, keinen indischen", sage ich. "Also bin ich Deutscher. Oder wie sehen Sie das?"
Wieder betrachtet er mich im Rückspiegel, diesmal mit einem Blick, der mir bedeutet, ich hätte gerade die dümmste Aussage meines Lebens gemacht. Er wackelt abwägend mit dem Kopf.
"Sir, Ihr Pass mag deutsch sein, aber Ihr Blut ist indisch. Das ist, was zählt!" Als er das sagt, hält er sich die rechte Hand an sein Herz. "Sie fühlen sich doch nicht als Deutscher, oder? Ihre Identität ist indisch, nicht wahr?"
Ich lächle ihn im Rückspiegel an und sage nichts. Ich weiß die Antwort in diesem Moment selbst nicht.